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2. Woher kommt der Strom in meiner Steckdose?

Technisch funktioniert die Stromlieferung in drei Schritten: von den Kraftwerken, durchs Stromnetz, zum Verbraucher. Es gibt nur ein Stromnetz, durch das der Strom aus allen Kraftwerken geleitet wird (Prinzip Stromsee). In jedem Ort gibt es nur einen Netzbetreiber, der durch den Verbrauchsort festgelegt und nicht frei wählbar ist.

Der Strom kommt immer auf dem kürzesten Weg durchs Netz, also von den nächstgelegenen Kraftwerken. Das ändert sich auch nicht, wenn Sie den Stromanbieter wechseln. Daher kann es durch einen Anbieterwechsel auf keinen Fall zu Stromausfällen kommen!

Stromausfälle sind beim Anbieterwechsel ausgeschlossen

Wer keinen anderen Stromanbieter wählt, wird vom Netzbetreiber beliefert. Nach dem Wechsel zahlt der neue Anbieter Gebühren an den Netzbetreiber, die in Ihrer Stromrechnung schon enthalten sind. Der Netzbetreiber liest weiterhin Ihren Stromzähler ab und kümmert sich bei Störungen im Stromnetz.

Die Hochspannungsnetze, zur Übertragung von Strom über längere Strecken, gehören vier Konzernen, darunter RWE und EnBW. Die Verteilnetze in Städten und Dörfern dagegen werden oft von Stadtwerken betrieben, manchmal auch von Konzernen wie Vattenfall in Berlin und Hamburg. Der Ökostromanbieter Elektrizitätswerke Schönau betreibt das Netz der Stadt Schönau im Schwarzwald selbst.

nächste Frage: Wenn der Strom in der Steckdose sich nicht verändert, warum lohnt sich dann trotzdem der Wechsel zu einem Ökostromanbieter?

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Text: Florian Noto/Atomausstieg selber machen, Foto: -5m/flickr

Ökostrom-Hotline: 0800 - 7 62 68 52
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