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E.ON kündigen - Atomausstieg europaweit!

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E.ON ist der größte private Energiekonzern der Welt. Er ist an 17 aktiven Atomkraftwerken in Deutschland und in Schweden beteiligt. Den Strom verkaufen in Deutschland sieben Regionalgesellschaften und der Stromdiscounter "E wie einfach".

Mit den Gewinnen aus dem Stromgeschäft in Deutschland will E.ON europaweit neue AKW bauen. Zwar hat der Konzern von seinem Vorhaben in Großbritannien (Wylfa, Oldbury) aus finanziellen Gründen gerade Abstand genommen. In Finnland (Pyhäjoki) hat sich E.ON jedoch einen Bauplatz gesichert: mitten im Naturschutz- gebiet. Untersützen Sie den Anti-Atom-Widerstand gegen E.ON - für den europaweiten Atomausstieg!

Foto: Protest in Finnland, CC BY Greenpeace Finnland / Emilia Piippola

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Welche Energieversorger gehören zu E.ON?

Neben sieben großen Regionalgesellschaften gehört der Stromdiscounter E wie einfach zum E.ON-Konzern. Zusätzlich ist E.ON an fast 100 Stadtwerken beteiligt, die hier nicht aufgeführt sind.

Auch viele Stromversorger, die nicht zu einem Atomkonzern gehören, kaufen ihren Strom direkt oder indirekt über die Strombörse bei den Atomkonzernen ein.

Name

Versorgungsgebiet

E.ON-Anteil

Atomstromanteil

E wie einfach

bundesweit

100 %

32 %

E.ON Avacon

Niedersachsen, Sachsen-Anhalt

68 %

29 %

E.ON Bayern

Bayern

100 %

34 %

E.ON edis

Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg

74 %

16 %

E.ON Hanse

Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern u.a.

74 %

32 %

E.ON Mitte

Hessen, Niedersachsen

73 %

32 %

E.ON Thüringer Energie

Thüringen, Sachsen

53 %

11 %

E.ON Westfalen Weser

Nordrhein-Westfalen

63 %

33 %

Quelle: E.ON Konzernverzeichnis; jeweilige Stromkennzeichnungen 2009

Welche Atomkraftwerke gehören E.ON?

E.ON betreibt vier Atomkraftwerke in Deutschland und ist an drei weiteren beteiligt. Zudem gehört E.ON ein Sechstel der Firma Urenco, die die Urananreicherungsanlage Gronau (Niedersachsen) betreibt.

AKW die von E.ON betrieben werden

Name

Bundesland

in Betrieb seit

Status

AKW Brokdorf

Schleswig-Holstein 

1986

Restlaufzeit bis Ende 2021 

AKW Grafenrheinfeld 

Bayern

1982

Restlaufzeit bis Ende 2015

AKW Grohnde

Niedersachsen

1985

Restlaufzeit bis Ende 2021

AKW Isar 2

Bayern

1988

Restlaufzeit bis Ende 2022

AKW mit E.ON-Beteiligung, die von RWE betrieben werden

Name

Bundesland

E.ON-Anteil 

 in Betrieb seit 

Status

AKW Emsland

Niedersachsen 

12,5 %

1988

Restlaufzeit bis Ende 2022

AKW Gundremmingen B 

Bayern

25 %

1984

Restlaufzeit bis Ende 2017

AKW Gundremmingen C

Bayern

25 %

1984

Restlaufzeit bis Ende 2021

Endgültig abgeschaltete AKW mit E.ON-Beteiligung

Name

Bundesland

E.ON-Anteil

Betreiber

Betrieb

AKW Brunsbüttel

Schleswig-Holstein

33 %

Vattenfall

1977-2007/11

AKW Isar 1

Bayern

100 %

E.ON

1979-2011

AKW Krümmel

Schleswig-Holstein 

50 %

Vattenfall

1984-2009/11

AKW Stade

Schleswig-Holstein

67 %

E.ON

1972-2003

AKW Unterweser 

Niedersachsen

100 %

E.ON

1979-2011

AKW Würgassen

NRW

100 %

E.ON

1975-1994

Woher kommt der E.ON-Strom?

E.ON ist der größte Stromerzeuger in Deutschland - und der größte Atommüll-Produzent. Im Jahr 2010 hat E.ON fast die Hälfte seines Stroms in Atomkraftwerken produziert. Zum Vergleich: In ganz Deutschland war es nur halb so viel Atomstrom (24,5%) und dreieinhalb Mal so viel Ökostrom (18%).

Quelle: E.ON Energie AG, 2012

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07.05. - 05.06. Einwände gegen das AKW Temelin 3+4 (Tschechien) möglich

Montags gegen Atomkraft

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