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30.10.2008: Pressemitteilung

Ist Ihr Stromgeld schon in Bulgarien?

RWE-Kunden müssen nicht tatenlos zusehen, wie der Konzern neue Atomkraftwerke baut

Der Spuk schien schon beendet. Nach dem Fall des kommunistischen Regimes wurde der Neubau des Atomkraftwerks Belene in Bulgarien gestoppt, weil der Ort in einer Erdbebenregion liegt. Jetzt will der Essener Energiekonzern RWE die riskanten Pläne doch noch wahr machen. Nach Vorstellung des Konzernchef Jürgen Großmann soll sich RWE mit über einer Milliarde Euro am Atomkraftwerk Belene beteiligen. Zwölf Banken sind bereits vor diesem Risiko zurück geschreckt. Erst durch die RWE-Milliarde könnte der Bau in Angriff genommen werden.

"RWE finanziert mit dem Geld der deutschen Stromkunden die herbeigesehnte Atomrenaissance", kritisiert Florian Noto, Sprecher von "Atomausstieg selber machen". Das Bündnis von 21 Umwelt- und Verbraucherverbänden empfiehlt auf der Internetseite www.atomausstieg-selber-machen.de die vier Ökostromanbieter Lichtblick, Greenpeace Energy, EWS Schönau und Naturstrom. Diese Anbieter seien unabhängig von der Atomindustrie und stünden für eine 100-prozentige Energiewende. "Kunden von RWE sollten jetzt handeln und zu einem unabhängigen Ökostromanbieter wechseln", rät Noto.

"Atomausstieg selber machen" wird von 21 Organisationen getragen: .ausgestrahlt, Bund der Energieverbraucher, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), BI Lüchow-Dannenberg, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Deutscher Naturschutzring, Deutsche Umwelthilfe, Forum Umwelt und Entwicklung, genanet, Greenpeace, Grüne Liga, Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), Jugendbündnis Zukunftsenergie, KLAR, Mütter gegen Atomkraft, NaturFreunde, Naturschutzbund (NABU), Robin Wood, urgewald und WWF.

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Ökostrom-Hotline: 0800 - 7 62 68 52
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