A- | A | A+
06.11.2008: Pressemitteilung

Ein Quantum Protest

Bald rollen wieder Atommülltransporte durch Europa. Widerstand ist auch vom Wohnzimmertisch aus möglich.

Am Samstag findet in Gorleben (Niedersachsen) die größte Anti-Atom-Demonstration seit Jahren statt. In dem Aufruf der Veranstalter heißt es: "Wir schalten ab, privat, und wechseln den Stromanbieter. Wir drehen auf, öffentlich, und machen uns auf den Weg zur Demonstration am 8. November." Aus ganz Deutschland und aus dem Ausland werden tausende Teilnehmer mit Bussen anreisen. Zeitgleich fährt der erste Atommüll-Transport seit zwei Jahren nach Gorleben.

Doch längst nicht alle Atomkraftgegner können am 8. November nach Gorleben kommen. "Die Demonstrationen sind gut und wichtig. Ein Quantum Protest ist aber auch von zu Hause aus möglich", erklärt Florian Noto von "Atomausstieg selber machen", einer Kampagne für Ökostrom. "Um den Atommüll-Produzenten zumindest privat den Geldhahn abzudrehen, muss man nur zu einem unabhängigen Ökostromanbieter wechseln."

Damit das Geld nicht über Umwege doch zu einem Atomkonzern fließt, gibt es auf der Internetseite www.atomausstieg-selber-machen.de Tipps für den Stromwechsel. Lediglich vier Anbieter, die bundesweit Strom liefern, sind demnach wirklich unabhängig von der Atomindustrie: Lichtblick, Greenpeace Energy, EWS Schönau und Naturstrom.

Über uns
"Atomausstieg selber machen" ist ein Bündnis von 21 Organisationen: .ausgestrahlt, Bund der Energieverbraucher, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), BI Lüchow-Dannenberg, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Deutscher Naturschutzring, Deutsche Umwelthilfe, Forum Umwelt und Entwicklung, genanet, Greenpeace, Grüne Liga, Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), Jugendbündnis Zukunftsenergie, KLAR, Mütter gegen Atomkraft, NaturFreunde, Naturschutzbund (NABU), Robin Wood, urgewald und WWF.

« zurück

Ökostrom-Hotline: 0800 - 7 62 68 52
Atomausstieg selber machen weiter empfehlen!
Jetzt Spenden

Atomausstieg selber machen! ist eine Kampagne von Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen: