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Pressemitteilungen 2009

30.09.2009: Pressemitteilung von Atomausstieg selber machen

Opposition an der Steckdose: Atomkonzerne abwählen

Umweltverbände rufen atomkritische Wähler und Nichtwähler zum Stromwechsel auf

Berlin, 30. September 2009 - Nach dem Wahlsieg der atomfreundlichen Parteien CDU, CSU und FDP bei der Bundestagswahl droht ein längerer Betrieb der 17 Atomkraftwerke. Doch atomkritische Wählerinnen und Nichtwähler sollten ihre Hoffnungen auf den Atomausstieg nicht kampflos aufgeben. Deshalb rufen Umweltverbände im Rahmen der Kampagne „Atomausstieg selber machen“ zur „Opposition an der Steckdose“ auf. Schwarz-Gelb hat die Wahl nicht wegen sondern trotz ihrer Atompolitik gewonnen.

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22.08.2009: Pressemitteilung von Greenpeace

34 Greenpeace-Gruppen protestieren gegen Atomkraft

Für einen Atomausstieg bis zum Jahr 2015 protestieren gestern und heute Greenpeace-Gruppen in 34 deutschen Städten vor den Kundenzentren der Energieversorger und in den Fußgängerzonen. Die Aktivisten fordern die Stromkunden auf, sich bei ihrem lokalen Energieversorger für den Ausbau Erneuerbarer Energien einzusetzen. Sie verteilen symbolische Atommüllfässchen mit Informationszetteln, auf denen die Menschen gegen Atomkraft unterschreiben können. Die gesammelten Fässchen sollen anschließend den lokalen Stromversorgern übergeben werden.

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19.07.2009: Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe (DUH)

Legende vom billigen Atomstrom widerlegt

Stromtarife für Privathaushalte steigen mit Atomstromanteil

Berlin, 19. Juli 2009 - Deutsche Haushalte müssen statistisch umso mehr für ihren Strom bezahlen, je größer der Atomstromanteil im Strommix ihres Versorgers ist. Das ist das überraschende Ergebnis eines repräsentativen Preisvergleichs von über hundert Stromtarifen im ganzen Bundesgebiet. Dabei gilt der Anstieg des Strompreises mit dem Atomstromanteil gleichermaßen für Jahresstromverbräuche der Haushalte von 1.000, 3.000 oder 5.000 Kilowattstunden (kWh). „Unser Preisvergleich widerlegt die von den Atomkraftwerksbetreibern und ihren Lautsprechern in der Politik ständig wiederholte Behauptung, Atomstrom sei für die Kunden billiger, als Propagandalüge“, sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), Rainer Baake.

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07.07.2009: Pressemitteilung von Atomausstieg selber machen

Vattenfall den Stecker ziehen!

Umweltverbände fordern Vattenfall-Kunden auf, dem Krümmel-Betreiber den Rücken zu kehren, bis der sein Atomengagement beendet / Ein Cent für Sicherheit und Umweltschutz

Berlin / Hamburg, 7. Juli 2009 - Nach dem erneut gescheiterten Betriebsversuch des Atomkraftwerks Krümmel fordert das Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" alle Vattenfall-Kunden in Hamburg und Berlin auf, dem Konzern zu kündigen und zu einem Ökostromanbieter zu wechseln.

"Jetzt besteht die realistische Chance, den schwedischen Konzern zur Aufgabe seines deutschen Atom-Engagements in Krümmel und Brunsbüttel zu treiben", sagt Florian Noto, Sprecher der Kampagne Atomausstieg selber machen. "Nicht nur die Behörden müssen handeln. Schalten Sie als VerbraucherInnen den Atomstrom ab!" Echter Ökostrom koste in Berlin und Hamburg nur einen Cent pro Kilowattstunde mehr als das Basis-Angebot von Vattenfall. Bei normalem Verbrauch könnten Stromkunden für nur einen Euro mehr im Monat Vattenfall den Stecker ziehen und den Ausbau erneuerbarer Energien wirkungsvoll fördern, sagte Noto.

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13.04.2009: Pressemitteilung von Greenpeace

Atom- und Kohlestrom als "Öko-Strom" umdeklariert

Greenpeace-Studie warnt vor Mogelpackungen auf dem Öko-Strommarkt

Unter dem Namen "Ökostrom" werden zahlreiche Produkte angeboten, die dieses Prädikat nicht verdienen. Dies ist das Ergebnis einer im Auftrag von Greenpeace erstellten Studie des Energiewissenschaftlers Uwe Leprich, Professor der Hochschule Saarbrücken. Viele Ökostrom-Geschäftsmodelle der Energiekonzerne basieren lediglich auf dem Handel mit Herkunfts-Nachweisen wie RECS-Zertifikate (Zertifikate zur Kennzeichung von Strom aus erneuerbarer Energien). Dabei kauft ein Stromunternehmen zum Beispiel in Skandinavien billige Zertifikate für Öko-Strom aus Wasserkraft, nicht jedoch den Strom selbst. In Deutschland wird dann der konventionelle  Strom mit den Zertifikaten zu Öko-Strom umdeklariert.

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Ökostrom-Hotline: 0800 - 7 62 68 52
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Atomausstieg selber machen! ist eine Kampagne von Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen: