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Pressemitteilungen 2010

30.10.2010: Pressemitteilung der Verbraucher Initiative

Politik mit der Stromrechnung

VERBRAUCHER INITIATIVE ermuntert zum Anbieterwechsel

Berlin, 30. Oktober 2010 - Die Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke kommen bei vielen Bundesbürgern nicht gut an. Dennoch sind sogar unter demonstrierenden Atomkraftgegnern Tausende, die ihre Stromrechnung weiter bei Konzernen zahlen, die Atomkraftwerke betreiben. Die VERBRAUCHER INITIATIVE ermuntert, jetzt zu einem unabhängigen Ökostromanbieter zu wechseln.

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22.10.2010: Pressemitteilung des Bund Naturschutz

Bund Naturschutz kritisiert Abkassiermodell der Atomstromkonzerne

Unterstützung der erneuerbaren Energien durch Umstieg auf Ökostromanbieter

Nürnberg, 22. Oktober 2010 - Massive Kritik an der Gewinnmaximierung der vier Atomstromkonzerne übt der Bund Naturschutz. „Es ist skandalös, dass die Energie-Konzerne Rekordgewinne einfahren und gleichzeitig die Förderung der Erneuerbaren Energien über das Energie-Einspeise-Gesetz diffamiert wird“, so  Richard Mergner, Landesbeauftragter des Bund Naturschutz in Bayern. Allein RWE kassierte nach einer aktuellen Studie im Jahr 2009 durch überhöhte Strompreise 2,3 Milliarden Euro zuviel. Gleichzeitig habe RWE angekündigt, die Investitionen für Erneuerbare Energien „einzufrieren“, nachdem sie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel unter Billigung von Ministerpräsident Horst Seehofer die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ausgehandelt hätten. „Zeigen sie E.on und Co die rote Karte und wechseln Sie Ihren Stromanbieter“, appelliert der BN-Energiereferent Dr. Herbert Barthel.

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28.09.2010: Pressemitteilung von Atomausstieg selber machen

Umweltverbände fordern zur Kündigung beim Atom-Kartell auf

Alle Stromverbraucher können ihren Atomausstieg selber machen

Berlin, 28. September 2010 – Nach der Entscheidung der Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern, rufen die Umweltverbände alle Stromkunden des Atom-Kartells zur Kündigung auf.

"Wer noch Strom von E.ON, RWE, Vattenfall oder EnBW bekommt, finanziert damit das dreckige Atomgeschäft dieser Konzerne", sagte Florian Noto, Sprecher der Kampagne "Atomausstieg selber machen". "Die Verhandlungen über längere Atom-Laufzeiten wurden einzig und allein mit dem Atom-Kartell geführt. Umweltverbände, Stadtwerke und Ökostromanbieter standen bei Merkel, Röttgen und Brüderle vor verschlossenen Türen." Die Bundesregierung habe das Angebot der kommunalen und mittelständischen Energieversorger ausgeschlagen, massiv in erneuerbare Energien, Stromspeicher und intelligente Energiesysteme zu investieren.

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17.09.2010: 

Deutschlandfunk: Mein eigener Atomausstieg

Der Deutschlandfunk hat sich mit dem Wechsel zu Ökostrom beschäftigt. Der Beitrag kann man nachlesen und anhören:
» Mein eigener Atomausstieg. Stromversorger wechseln ohne Hürden
» Beitrag anhören (MP3)

24.08.2010: Gemeinsame Pressemitteilung

Energieeffizienz statt Laufzeitverlängerung

Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften fordern zukunftsweisendes Energiekonzept

Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften appellieren an die Bundesregierung, mit ihrem Energiekonzept endlich wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auf den Weg zu bringen. Die im Sparpaket für 2011 angekündigte Milliarden-Kürzung bei der energetischen Gebäudesanierung müsse zurückgenommen werden. Nur so könne die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele erreichen und wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Energieversorgung setzen, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaften IG Metall und IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) bei einer Pressekonferenz heute in Berlin. Die verstärkte Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen würde die Energiekosten für Wirtschaft und Verbraucher deutlich senken und etwa 850.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

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06.08.2010: Pressemitteilung von Atomausstieg selber machen

Umweltverbände kritisieren Strompreispolitik der Konzerne

RWE bietet seinen Kunden erneuten Anlass zum Anbieterwechsel

Die Strompreiserhöhungen des Atomkonzerns RWE in diesem Jahr waren ungerechtfertigt und haben dem Konzern Millionengewinne verschafft. Ein Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat jetzt ergeben, dass die Einkaufspreise an der Strombörse in den letzten Jahren sogar gesunken sind. "RWE und andere große Energiekonzerne missbrauchen ihre Marktmacht, wenn sie  trotz gesunkener Kosten überteuerte Strompreise beim Verbraucher durchsetzen." , erläutert Florian Noto, Sprecher der Initiative Atomausstieg selber machen. Es sei an Dreistigkeit nicht zu überbieten, wenn ausgerechnet die Atom- und Kohlekonzerne immer wieder den Ausbau Erneuerbarer Energien als Begründung für ihre ungerechtfertigen Strompreiserhöhungen heranziehen.

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09.04.2010: Pressemitteilung von Atomausstieg selber machen

Bundesweite Ökostrom-Wechselwoche startet mit 60 Aktionen

Motto: Kein Dauerauftrag für Atomkonzerne!

Berlin, 9. April 2010 - Mit einer bundesweiten Aktionswoche für Ökostrom vom 10. bis 18. April erhöhen die Umweltverbände den Druck auf die Atomkonzerne. In mehr als 60 Städten errichten Aktive "Ökostrom-Wechselstuben" in Fußgängerzonen oder laden Privatleute zu "Ökostrom-Wechselpartys" ein. Aufgerufen dazu haben 21 Organisationen und Initiativen, die im Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" zusammengeschlossen sind. Der Kampf um längere Laufzeiten der Atomkraftwerke soll RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall teuer zu stehen kommen.

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02.04.2010: Pressemitteilung vom DNR

Deutscher Naturschutzring ruft auf, für Ökostrom aktiv zu werden

Bundesweite Ökostrom-Wechselwoche vom 10. bis 18. April

Berlin, 2. April 2010 - Der Deutsche Naturschutzring (DNR) ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv für Ökostrom einzusetzen. Mit einer bundesweiten "Ökostrom-Wechselwoche" vom 10. bis 18. April erhöht sich der Druck gegen die Atomindustrie. Privatleute und lokale Umweltgruppen können hierfür auf der Internetseite www.atomausstieg-selber-machen.de kostenlos Informationsmaterial bestellen und bekommen Tipps und Argumente für den Stromwechsel.

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Ökostrom-Hotline: 0800 - 7 62 68 52
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Atomausstieg selber machen! ist eine Kampagne von Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen: